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Das Bautagebuch - ein neuer Stall entsteht!

Wer unseren Newsletter abonniert hat, der weiß es schon: ein lang geplantes Herzensprojekt wird Wirklichkeit. Yvonne baut einen eigenen Stall für die Praxis für Ergo- und Reittherapie. Und mit unserem Bautagebuch nehmen wir Dich mit auf unsere spannende Reise - von der Bauplanung bis hin zum Einzug der Ponys! Begleite uns auf unserem Weg!

 


INFO

Es freut uns wirklich sehr, dass sich bereits im Vorfeld der konkreten Maßnahmen so viele Menschen für unser Stallprojekt interessieren. Aber bitte seht davon ab, uns nach Einsteller-Plätzen zu fragen. In unserem Stall werden ausschließlich unsere eigenen Therapieponys wohnen. Wir werden keine Einsteller aufnehmen. Danke für Euer Verständnis!


Ein neuer Stall? Wieso das denn?

Zunächst einmal wird der neue Stall der Ort sein, an dem die Reittherapie stattfindet. Und so ein therapeutischer Stall muss andere Anforderungen erfüllen als ein "normaler" Stall. Der Stall, den Yvonne bisher gepachtet hat, ist zwar sehr schön gelegen, aber nicht zu 100 Prozent auf unsere speziellen Bedürfnisse ausgelegt. 

Gerade weil Yvonne hauptsächlich Kinder in der Reittherapie betreut, müssen Sattelkammer & Co. so ausgerichtet sein, dass auch die kleinen Besucher alles gut erreichen können. Es muss so viel Raum geben, dass die Kinder sogar bei schlechtem Wetter z.B. kniffelige Aufgaben und spannende Rätsel lösen können. Wir brauchen einen großen Putzplatz, an dem die Kinder  zusammen mit den Therapeuten die Ponys striegeln und bürsten können. Es muss die Option gegeben sein, die Pferde, die gerade nicht in der Therapie eingesetzt werden, zu separieren - damit die Einheiten ungestört ablaufen können. Zudem muss der Reitplatz gut beleuchtet, pflegeleicht und so weit wie möglich wetterfest sein - auch wenn es keine Überdachung gibt. 

Bagger, Stallbau mit Skandwood
Yvonne wird zur Bauherrin! Der Bagger steht ihr ja schon mal ganz hervorragend!

Die pferdigen Bedürfnisse dürfen dabei selbstverständlich nicht außer Acht gelassen werden. Unsere Ponys sind Offenstallhaltung gewohnt - und dabei soll es auch bleiben. Wir wünschen uns außerdem einen Stall, in dem die Ponys zu viel selbstständiger Bewegung animiert werden. Deswegen werden wir einen Paddock-Trail anlegen, um die Herde aktiv zu halten. Dennoch brauchen wir die Option, die Pferde auch einmal einzeln abzutrennen - wenn es z.B. einmal zu einem Krankheitsfall kommt. 

Zu guter Letzt wird das Management der Stallarbeit einfacher. Zum  "alten" Stall mussten wir als Selbstversorger jeden Tag morgens und abends knapp 10 km fahren, um zu füttern und zu misten. Der neue Stall wird direkt an Yvonnes Haus angrenzen. Das sorgt nicht nur für "Bullerbü-Flair", sondern auch dafür, dass man ganz schnell bei den Pferden ist.

Stallbau mit Skandwood, Stallplanung, Offenstallideen Pferd
So wird der Stalltrakt aussehen - ein Traum aus kleinen Schwedenhäuschen! Wer will da nicht "Hey Pippi Langstrumpf, hollahi, hollaho, hollahoppsasa!" anstimmen?!

Was lange währt...

...wird endlich BAUGENEHMIGUNG! Im Januar wurde sie endlich zugestellt. Die Genehmigung für die Errichtung eines Pferdestalls zu bekommen, ist nämlich alles andere als einfach. Insgesamt hat dieser Prozess fast ein Jahr in Anspruch genommen. Von der Einreichung der Bauvoranfrage bis hin zur Erteilung der endgültigen Baugenehmigung sind knapp 12 Monate vergangen: Das Vorhaben musste nicht nur von der Baubehörde, sondern auch vom Veterinäramt und der Umweltschutzbehörde abgesegnet werden. Nun ist aber alles mehrfach geprüft und offiziell abgesegnet. Wer also auch den Bau eines Stalls in Erwägung zieht, der muss sich in Geduld üben können...

Hinter uns liegt eine Zeit des Bangens und Zitterns, die nun - zum Glück - ein Happy End gefunden hat. Wir können voller Tatendrang an´s Werk gehen. Denn der Umzug ist für diesen Sommer geplant. Und es gibt viel zu tun!

Reißt die Hütte ab!

So ein Stall samt Reitplatz und Trail braucht Platz - und der musste erst einmal geschaffen werden. Dort, wo sich bald unsere Ponys tummeln werden, stand bis zum Mai 2016 nämlich noch ein Haus. Das "Opi-Haus" (ausgesprochen: "Obbi-Haus"). 

Hausabriss
So sah es aus, das Opi-Haus. Hier weiß es noch nichts von seinem baldigen Abriss.

Nun ja, und Opi war ein Meister des Sammelns. Von allem. Vor dem Abriss stand erst einmal ein sechs Monate andauernder Entrümpelungs-Marathon an. Denn wer denkt, man könne ein Haus einfach so abreißen, der irrt gewaltig. Erstens braucht man - Du wirst es ahnen - eine Abrissgenehmigung. Zweitens darf das Haus nicht einfach so platt gemacht werden - gewisse (Bau-)Stoffe müssen vorher aussortiert und das Interieur ausgeräumt werden. Vor dem Abriss steht also das Entrümpeln und Trennen der Baustoffe.

Hausabriss
Vor dem Abriss musste das Opi-Haus sozusagen entkernt werden. Von Oktober 2015 bis Mai 2016 fanden die Entrümpelungsarbeiten in Eigenregie statt.

Im Mai 2016 war es dann endlich soweit: die Abriss-Firma rückte mit schwerem Gerät an und das Opi-Haus wurde dem Erdboden gleich gemacht. Weil ich persönlich ja finde, dass Fotos dieses epische Ereignis gar nicht widerspiegeln können, gibt es hierzu ein kleines Filmchen:

Macht es platt!

 

Nachdem die Mauern eingestürzt waren, gab es erstmal einen riesen großen Berg aus Beton-Ziegel-Schrott. Der musste dann geschreddert werden, und so wurden aus den großen Brocken winzig kleine: 

So sah das Grundstück dann nach Beendigung der Abrissarbeiten aus:

Stallbau mit Skandwood
Bye, bye Opi-Haus! Hier wird der Stalltrakt und der Reitplatz entstehen

Und wie geht es weiter?

Also, erstmal singen wir alle fröhlich: 

2 mal 3 mach vier - 

widdewiddewitt und 3 macht 9e! 

Ich mach´mir die Welt - widdewiddewitt wie sie mir gefällt-

Laaalaaalaaaa!

Am 8.2.2017 startet der Aushub - danach wird die Bodenplatte betoniert. Und ich berichte exklusiv und live vom Geschehen. Im nächsten Blog-Beitrag verrate ich Dir mehr darüber, wie der Stall aussehen wird, welche Überlegungen wir zum Reitplatz haben und wie wir den Trail gestalten wollen. 

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Be shettylicious! Ruth vom Team Shetty-Sport

 


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