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Ich kaufe mir ein Shetty als Beisteller?! Besser nicht.

In letzter Zeit werde ich immer wieder angesprochen, ob ich nicht bei der Auswahl eines Shettys behilflich sein könnte. Bei dieser Frage klingen in meinen Ohren die Alarmglocken. Laut wie ein Martinshorn. Meine Gegenfrage lautet stets: "Warum möchtest Du Dir denn ein Shetlandpony zulegen?" Und in sehr, sehr vielen Fällen erhalte ich die Antwort: "Ach, mein Reitpferd braucht einen Beisteller. Teuer soll er nicht sein. Die Zeit für ein zweites Reitpferd habe ich nicht. Und die Shettys sind ja so klein und niedlich. Außerdem macht Ihr ja auch so coole Sachen mit Euren Ponys."

Shetlandpony als Beistellpferd Shetty

Wenn ich solche Antworten höre, atme ich erst einmal tief durch. Damit mir die Gesichtszüge nicht entgleisen. Dann lächle ich freundlich und erzähle den potentiellen Pony-Besitzern genau das, was ich hier niederschreibe:

Herausforderung Nummer 1: Die Haltung

Diesen Abschnitt leite ich gerne mit einem Ausschnitt aus unserem Buch *Ponys ganz groß ein (S. 17):

"Obwohl Ponys klein sind, sind die Anforderungen an ihre Haltung nicht geringer als bei einem Großpferd. Ganz im Gegenteil: Das kleine Stockmaß und rassebedingte Eigenarten erschweren eine artgerechte Haltung nicht unwesentlich. Der Aufwand, den Sie für eine artgerechte Haltung eines Ponys betreiben müssen, ist oft viel größer als bei der Haltung eines "normalen" Großpferdes."

Shetlandponys gehören zu den Robustpferderassen, d.h. sie sind exzellente Futterverwerter und gleichzeitig Energiesparer. Soweit ist das sicherlich (fast) jedem bekannt. Um zu verdeutlichen, woher unsere Shettys eigentlich kommen, habe ich ein paar Fotos von meinem letzten Trip (April 2017) auf die Shetlandinseln für Dich.

Shetlandpony, Shetlandinseln, artgerechte Haltung
Shettys auf den Shetties!

Der Boden ist meist sehr torfig, d.h. die Vegetation besteht eher aus dürrem Gras und Heidekraut. Saftige, gedüngte Wiesen, wie man sie bei uns kennt, findet man nicht. Übringes findet man auch (so gut wie) keine Ställe - die Shettys leben draußen und trotzen dem rauhen Klima mit ihrem dicken Fell.

Für die tägliche Fütterung bedeutet das: Fette Kuhweiden und zuckerreiches Heu sind genau das, was ein Shetty NICHT braucht. Das Angebot an Futter und dessen Qualität müssen also im Einklang mit der täglichen Bewegung stehen. Außerdem ist das Shetty an rauhes Klima angepasst - unsere klimatischen Bedingungen können Sommerekzeme begünstigen oder z.B. Fellschuren notwendig machen.

Ich würde sagen, es bedarf schon einigen Aufwandes, um diese Punkte zu berücksichtigen - wenn man ausschließlich Shettys hält. Dieser Aufwand wird aber um ein Vielfaches gesteigert, wenn eine rassen-gemischte Herde zu versorgen ist. Stellen wir uns Folgendes vor: Da ist einerseits das große, schwerfutterige Warmblut, bei dem eigentlich nichts ansetzt und für das Heu ad libitum und ausgedehnter Weidegang das Beste wäre. Andererseits ist da das kleine, pummelige Shetty, das auf Dauerdiät ist, um nicht aus allen Shetty-Nähten zu platzen. Ich denke, hier wird ganz deutlich: einer von Beiden muss zurückstecken und der Pferdebesitzer durch (zeitaufwändige) Maßnahmen dafür sorgen, dass unser Warmblut genug bekommt und unser Shetty nur so viel, dass es gesund bleiben kann - ohne Rehe, EMS & Co. 

Du bist dennoch von der Idee begeistert, unterschiedliche Weidezeiten, Futtermengen etc. zu organisieren und ein Shetty zu Deinem Reitpferd zu stellen? Gut, denn dann ist es sicherlich auch kein Problem für Dich, Tränken, Lecksteine usw. auf Shetty-Höhe neu zu installieren, zusätzliche Litzen im Zaun zu ziehen und Dich um einen neuen Hufbearbeiter zu kümmern - denn Dein Alter lehnt Shettys ab. Da muss man sich zu sehr bücken - nicht gut für den Rücken. Du nimmst Dir zudem gerne die Zeit, nach passendem, qualitativ hochwertigem Equipment zu suchen?! Klasse! Und wenn ein Mini-Shetty Dein Herz erobert hat, fährst Du bei Kolik-Anzeichen selbstredend auch ohne Meckern sofort in die Tierklinik. Denn nur den Haus-Tierarzt zu rufen macht oft keinen Sinn: Dein Shetty ist nämlich zu klein für eine aussagekräftige, rektale Untersuchung. 

Herausforderung Nummer 2: Die Pferdegesellschaft

Immer noch auf Shetty-Kurs? Okay - here we go! Es gibt viele, viele Fälle, in denen sich Shettys und Großpferde prima verstehen und alle Beteiligten glücklich sind. Ganz so selbstverständlich ist das aber nicht. Ein Shetty ist ein Pferd - bei der Herdenintegration kann es genau die gleichen Probleme geben wie bei der Zusammenführung von Großpferden. "Klein" heißt nicht "unterwürfig", aber auch nicht zwangsweise "super mutig". Jedes Shetty hat seine eigene Persönlichkeit - das Vorurteil "Och, die Kleinen wissen sich schon durchzusetzen" muss sich nicht bewahrheiten. Außerdem hat es durchaus einen Grund, warum viele Shetty-Züchter ihre Ponys nur in Shetty- oder zumindest Pony-Gesellschaft verkaufen.

Stellen wir uns also wiederum unser prächtiges 1,80-Warmblut-Schiff und unser super duper niedliches 85-cm-Shetty vor. Ja. Das wird lustig beim gegenseitigen Fellkraulen und der Fellpflege! Also, für den Zuschauer - für die Vierbeiner ist das nur bedingt amüsant.

Shetty, Herde, Shetlandpony als Beisteller
Ein Freund in der gleichen Größe zu haben, hat einige Vorteile! Foto by Alison Marburger

Herausforderung Nummer 3: Die Beschäftigung

An dieser Stelle zitiere ich wiederum gerne aus unserem Buch "Ponys ganz groß - Originelle Beschäftigungsideen für kleine Pferde" (S.8):

"Oft werden die kleinen Pferde unterschätzt und in ihren Bedürfnissen nicht ernst genommen. Ein Pony, egal welcher Größe, will ebenso beschäftigt und gefördert werden wie sein großes Pendant, und zwar unabhängig davon, ob es aufgrund seiner Größe geritten werden kann oder nicht.

Ein Shetty ist kein Rasenmäher - und darf auch nicht wie einer behandelt werden. Sonst werden die Ponys dick und krank (siehe Herausforderung Nummer 1). Neben der Gefahr des Erkrankens will ich auch gar nicht verschweigen, dass die kleinen Knutschkugeln richtige Rotzlöffel werden können. Das liegt aber nicht am "sturen Ponykopf". Das Problem liegt - wie so oft - beim Mensch. Wird das Shetty zum Terrorkrümel, hat das einen allzu menschlichen Grund. 

Liegendes Shetty, Shetlandpony als Beisteller
Immer nur chillen?! Geht natürlich nicht! Foto by Nick Verlohr

Denken wir also nochmal an unser stattliches Warmblut. Wird der große Vierbeiner "frech", ergreift Mann bzw. Frau sofort Erziehungsmaßnahmen. Ist schließlich gefährlich, so ein großes Pferd. Der kleine kuschelige Fratz schlägt über die Stränge? Och - das ist doch lustig. Ist halt ein Lausbub (oder Lausmädel). Du merkst, worauf ich hinaus will? Auch ein Shetty braucht eine Grunderziehung und -ausbildung! So ein Shetty außer Rand und Band kann nämlich ebenfalls richtig gefährlich werden - für sich selbst, andere Pferde und Menschen.

Und ein Shetty will ABWECHSLUNGSREICH beschäftigt werden. Um fit zu bleiben, müssen Ausdauer, Beweglichkeit und Kraft gleichermaßen trainiert werden. Auch wenn´s cool ist - einem Shetty nur "Blödeleien" wie Farben schubsen beibringen, befriedigt nicht die Trainingsbedürfnisse der Flauschekugeln. Die Beschäftigungsmöglichkeiten sind ebenso vielfältig wie zahlreich: Pony-Trekking, Agility, Tricktraining, Kutsche fahren, Langer Zügel, Handarbeit  & Co. sorgen für Gymnastizierung, Muskelaufbau und auch einfach nur Spaß. 


Ponys ganz groß - Originelle Beschäftigungsideen für kleine Pferde

Du brauchst noch mehr Inspiration, wie Du Dein Pony beschäftigen kannst und wie Du ihm einzelne Übungen beibringst? Kein Problem!

 

Dann ist vielleicht unser Buch *Ponys ganz groß das Richtige für Dich! Hier findest Du viele Ideen und Anleitungen, um Dein Pony mit viel Spaß und Freude zu beschäftigen!

Mehr Infos zum Buch gibt es übrigens hier: Ponys ganz groß


Du nimmst Reitstunden mit Deinem Reitpferd? Prima! Dann kannst Du Deinen Trainer ja gleich fragen, ob er Dich nicht auch mit Deinem Pony am langen Zügel unterrichten kann. Denn die Ausbildung eines Shettys macht Arbeit, kostet Zeit und Geld. Also: Ja, ich finde auch, dass wir "richtig coole Sachen" mit unseren Shettys machen. Dahinter steht aber langes Training. Wer weder Zeit noch Geld für ein zweites Reitpferd hat, der hat auch keine Zeit und kein Geld für ein Shetty (siehe Herausforderung 1 bis 3). So sieht sie aus - die völlig unromantische Wahrheit. 

Du willst immer noch ein Shetty?

Weil Du erkannt hast, dass ein Shetty ein Pferd im Kleinformat ist - mit allen Konsequenzen? Dann kann ich Dir nur gratulieren. Ich möchte keines unserer Shettys missen. Mit ihrem Kampfgeist, Witz und Charme haben Shettys den Großen oft viel voraus. Die Arbeit mit ihnen ist unglaublich lehrreich, erfüllend und bereichernd. 

Wenn Du Dir also nach Abwägung aller Herausforderungen sicher bist, dass ein Shetty das Richtige für Dich ist, dann stehe ich Dir gerne mit meinem Rat zur Verfügung.

Wenn Du immer noch einen reinen Shetty-Beisteller möchtest...Tja, dann lies Dir lieber noch einmal diesen Beitrag durch. Oder auch zweimal.

Klein aber oho, Ponys ganz groß, Shetty als Beisteller
Den Großen so einiges voraus... Foto by Alison Marburger

 

Ich freue mich über Eure Geschichten! Wie seid Ihr "auf´s Shetty gekommen"? Was treibt Ihr so mit Euren Kleinen?

 

Be shettylicious! Ruth vom Team Shetty-Sport.


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Kommentare: 23
  • #1

    Svenja Werner (Dienstag, 09 Mai 2017 20:44)

    Ich bin damals, vor 4 Jahren
    aus Zufall an meinen Krümel gekommen. Er war 'über ' wie so oft.. . Ich hatte keine Ahnung von den kleinen Kraftpaketen und hab ihn als 'Beisteller' gern genommen ;)
    Dann hab ich festgestellt er ist Ekzemer und Sau frech.
    Also hab ich gelesen und gelesen und gelesen und gelesen... mittlerweile hab ich ihn Eingefahren, arbeite an der Doppellonge, mache kleine Zirkuslektionen, er trägt die Nachbarskinder sicher durchs Gelände und noch vieles mehr. Auf jedem Ausritt mit meinem Grossen ist er dabei und ich würde mir jederzeit und immer wieder ein Shetty zu mir nehmen. Er ist das lustigste und mutigste Pony was ich kennen und man kann sich in jeder Situation auf ihn verlassen. Wir haben alles in Shettyhöhe umgebaut und er lebt mit zwei anderen Kleinpferden in einem riesigen Offenstall. Das Ekzam habe ich gut im Griff mit Kräutern, Bewegung und viel Pflege. Mittlerweile durch gutes Weidemanagment und penibles anweiden kann er auch mit auf die Wiese. Aber wie schon im Text steht ist es sehr viel mehr Aufwand durch das Shetty wie mit ' nur' großen Pferden.
    LG Svenja Werner

  • #2

    Marie (Dienstag, 09 Mai 2017 21:11)

    Ich muss gestehen, dass ich mein Shetty tatsächlich als Beisteller gefunden habe. Allerdings nicht ohne zu schauen, was ich ihr bieten kann. Ich hatte damals einen alten Wallach, der eine kleine nette Stute als Gesellschaft bekommen sollte. Wichtig war absolute Verträglichkeit. Auf meiner Suche hab ich dann meinen Goldschatz gefunden :)
    Eine damals 15jährige fuchsige Shetty-Stute �
    Sie war gefahren und geritten und so zog sie bei mir ein.
    So leistete sie meinem alten Herren gute Gesellschaft und wir fuhren durch die Weltgeschichte :) Mittlerweile mussten wir das Fahren aufgrund von Atemproblemen einstellen, statt Heu gibts mittlerweile Silage. Allerdings machen wir lange Spaziergänge, Freiarbeit und auch Agility haben wir schon getestet und für gut befunden :)
    Mittlerweile wohnt sie nachts mit meinem Hannoveranerwallach zusammen. Sie liebt in heiß und innig. Tagsüber stehen sie allerdings in verschiedenen Gruppen. Das Shetty bei den Stuten (auch Ponys) und der Große bei den Wallachen. So kann auch eingerichtet werden, dass sie im Sommer nicht auf die Weide geht, sondern mit den anderen Pony-Damen auf dem Paddock bleibt.
    Selbst in der Klinik war Madame schon. Mit ner Kolik natürlich über Weihnachten �
    Mein Schmied ist so nett und ist geblieben. Auch wenn er jedes Mal auf Knien krabbeln muss �
    Allerdings muss ich sagen, das ich Glück habe und ein zaunsicheres Exemplar ergattert habe� es kann nur mal beim Fressen passieren, das sie den Zaun übersieht, wenn er zu hoch ist ��

    Es ist viel Arbeit, Zeit und Geld. Sowohl Shetty als als Großpferd. Sobald man so ein kleines Pferdchen aber auf seiner Seite hat, möchte man nichts anderes mehr �

  • #3

    Margit (Dienstag, 09 Mai 2017 21:18)

    Für mich ist mein Shetty Reitpferd/Therapiepony und vollwertige Bodenarbeitspartnerin. Ich finde es ist ein großes Glück dass ich aufgrund meiner Behinderung kein großes Pferd brauche denn so einen ausgeglichenen Charakter findet man bei anderen Rassen nicht so oft.

  • #4

    Kerstin (Dienstag, 09 Mai 2017 22:11)

    Ich habe mich bewusst für mein Zwerg entschieden. Ich bin jahrelang geritten, was ich nun aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr darf und kann. Aber ganz ohne Pferd geht halt nicht. Also kam Herr Pony und wir sind nun zu Fuß unterwegs machen aber alles das was ich vorher mit dem großen gemacht habe. Mein Ziel ist es das Pony so auszubilden und zu gymnastizieren das man ihn theoretisch reiten könnte wenn er nicht nur 1 Meter wäre :D

  • #5

    Rami (Dienstag, 09 Mai 2017 23:39)

    Toller Post :-) Du sprichst mir aus der Seele. Ich muss sagen, dass ich mich hauptsächlich wegen Herausforderung Nr. 1 gegen ein Shetty entschieden habe. Das wäre mit unseren Weiden viel zu gefährlich für ein Shetty - und den Aufwand, die "Großen" von den Kleinen zu trennen, könnte ich wahrscheinlich nicht stemmen. Gut, jetzt ist es ein Welsh Pony geworden, aber das kommt immerhin mit dem Weidegang sehr gut zurecht.

  • #6

    Kirsten (Mittwoch, 10 Mai 2017 06:57)

    Also ich nutz die seit Kindheit als Arbeitstiere, hatte dementsprechend noch nie irgendwelche besonderen Stoffwechselsorgen, aaaber erst seit 5 Jahren hier Umstellung auf rein Shette wegen meiner Gesundheit--->der Unterschied ist gewaltig! Nie wieder würd ich Shetten mit anderen Pony mixen: 40 km Tempo als Kutschpferd am Tag+Diät kein Thema, dass geht nunmal mit Tieren anderer Rassen nicht!!! Und halt eben viel vielseitiger als anderes Stm nutzbar. Zugtechnisch lassen die echt nichts stehen, aber das Wissen der Shettyhalter über "Fahren" ist, ähm, öfter überraschend.

  • #7

    Team Shetty-Sport (Mittwoch, 10 Mai 2017 08:29)

    Wow! Mir war gar nicht klar, dass hier so viele tolle Pony-Leute, die sich Gedanken um eine artgerechte Shetty-Haltung machen, mitlesen!
    Ich finde es super, dass Ihr Eure Shettys so vielfältig beschäftigt - und ihre Eigenarten zu schätzen wisst ;-)

    Viele liebe Grüße
    Ruth vom Team Shetty-Sport

  • #8

    Miriam (Mittwoch, 10 Mai 2017 11:49)

    Hallo,

    ich habe mich ganz bewusst für meinen Ponymann entschieden. Aus gesundheitlichen Gründen kann ich nicht mehr reiten und ich wollte schon seit ich damals auf einem Shetty reiten gelernt habe ein Shetty. Zunächst habe ich versucht den kleinen Mann mit anderen Pferden zusammen zu halten. Das ging gar nicht. Er kam mit den größeren Pferden überhaupt nicht klar und hatte irgendwann richtig Angst vor ihnen. Er wollte nicht mal mehr mit auf die Weide.
    Also neuen Stall suchen: Gar nicht so einfach, da die meisten Stallbetreiber abgewunken haben. Schließlich muss für die Kleinen alles umgebaut werden.
    Nun lebt er mit zwei American Miniature Horses im eigenen großen Offenstall. Und wir alle sind glücklich.
    Allerdings müssen wir uns natürlich viele Gedanken mit der Fütterung machen. Magere Weiden klappen bei unserem Boden einfach nicht. Ich habe jede Menge Kies und Sand in den Boden eingearbeitet, aber noch immer ist er zu gehaltvoll für mageres Gras.
    Also nur stundenweise Weide, ansonsten haben wir einen 950m² großen Paddock für die drei gebaut, damit sie sich ausreichend bewegen können.
    Ja die Haltung der Zwerge ist aufwändig, aber sie lohnt sich auch. Sie sind super pfiffig, machen einfach Spaß und ich bin jeden Tag froh, wenn ich sie bei uns im Garten stehen sehe. :)
    Aber ganz oft ärgert mich die Einstellung ein Shetty braucht doch nichts...

    Liebe Grüße
    Miriam

  • #9

    Claudia (Mittwoch, 10 Mai 2017 14:31)

    Ich habe mein Shetty-Mädel vor ca 8 Jahren geschenkt bekommen, weil sie für den Schulbetrieb zu selbstbewusst und wild war und meine älteste Tochter die einzige war, die was mit ihr machen wollte. Außerdem ist sie Exzemer und damit pflegebedürftiger als andere. Zunächst mal war ich zwei Jahre beschäftigt Madame zu erziehen und ihr meine Grundsätze klar zu machen. Wir haben lange Bodenarbeit miteinander gemacht, die Mädels sind sie geritten und inzwischen ist sie mein superduper Fahrpony, für das ich extra Fahrabzeichen gemacht und Kutsche etc. angeschafft habe. Ich habe noch eine Arabermixstute, zu der Miss Shetty nicht unterschiedlicher sein könnte, aber das macht auch den Reiz aus :)
    Um nichts auf der Welt möchte ich mein Shetty-Mädel missen, trotz der Arbeit und dem Aufwand, da ich meine beiden auch noch in unterschiedlichen Ställen stehen habe - wegen so sehr unterschiedlicher Bedürfnisse! Ihr habt mir aus der Seele gesprochen mit eurem Post, da ich auch immer das kalte Grauen bekomme, wenn Shettys als Beisteller auf die Wiese gestopft werden und dort "vergammeln". Das haben sie nicht verdient! Dazu sind sie viel zu klug und zu arbeitswillig! Ich liebe mein Shetty!
    Liebe Grüße
    Claudia

  • #10

    Tina (Mittwoch, 10 Mai 2017 21:42)

    Hallo,
    meinen heute 13-jährigen Shettywallach hat meine frühere Stallbesitzerin vom Tierschutz übernommen, die Vorsitzer hatten einen 2-jährigen Hengst "für die Kinder" angeschafft und alleine im Garten gehalten (ohne Worte). Nach und nach habe ich dann immer mehr mit dem Kleinen Kerl gemacht, Bodenarbeit, Handpferdereiten etc. Als ich dann aus beruflichen Gründen umzog, habe ich das Shetty als mein Nachwuchspferd gekauft, weil der Kleine so ein toller Kerl ist.
    Wir sind auf Distanzfahrten bisher bis 60 km unterwegs, außerdem ist der Kleine schon ca. 2000 km als Handpferd auf Wanderritten gelaufen. Er ist genauso "Sportpferd" wie ein großes Pferd. In ihm steckt eher mehr Arbeit (z.B. bezüglich Ausrüstung und Hufschutz) als wenn ich die gleichen Dinge mit einem normal großen Reitpferd machen würde... Ich wollte ihn aber nicht tauschen ;-)

    Gruß Tina

  • #11

    Natalie (Mittwoch, 10 Mai 2017 22:30)

    Ich habe meine beiden Shettys vor 7 Jahren aus schlechter Haltung bekommen. Vor zwei Jahren musste ich leider einen meiner geliebten Freunde gehen lassen. Nun habe ich noch meinen kleinen und meinen großen. Kennen sich seit Fohlenalter und sind unzertrennlich. Mein Sohn und ich gehen ins Gelände,machen kleine Stangenübungen und wollen bald mit dem Agility anfangen. LG Natalie

  • #12

    Andrea (Mittwoch, 31 Mai 2017 06:43)

    Ganz ganz toller Bericht. Leider gibt es immer noch viel zu viele, die sich die Kleinen als "Rasenmäher" dahinstellen. An die körperliche und geistige Gesundheit wird oft kein Gedanke verschwendet.
    Ich finde deine Antwort auf die Frage, ob du den Leuten bei der Shettysuche helfen kannst super.
    LG Andrea

  • #13

    pfotenkater (Mittwoch, 31 Mai 2017 10:09)

    ich rate jedem ab mit warmblütern zusammen ponies jeglicher art zu halten, genau aus den beschriebenen gründen. dazu zähle ich auch haffies norweger islander, also alle robustpferderassen. ihr futterangebot ist grundlegend anders als bei warmblütern und da fängt die schwierigkeit an. warmblüter ( hannoveraner, oldenburge, holsteiner etc sportpferde) brauchen viel mehr heu, auch die weiden dürfen saftiger sein.
    hatte meinen hannoveraner in einer isländer und anderen ponygruppe. ich musste ihn rausnehmen im winter, weil er einfach sehr abgemagert war.

  • #14

    Ich (Dienstag, 09 Januar 2018 20:21)

    Ich bin vollkommen shettyverrückt und habe gar kein Reitpferd. Ich kann wohl reiten und nehme auch große Berittpferde, aber für mich selbst habe ich drei K-Ponys wie die Orgelpfeifen. Zu den Shettys gekommen bin ich über eine Züchterin, bei der ich die Jungpferde und eine wegen Ekzem ausgemusterte Zuchstute trainiert habe. Dabei habe ich festgestellt, dass die Kleinen mir mehr Spaß machen als die Großen. Ich mache mit meinen Ponys alles vom Ponywandern über Freiarbeit, Agility und Zirkuslektionen bis hin zum Kutsche fahren. Für die Ponys habe ich das Fahren erlernt und zwei meiner Ponys auch schon selbst zu sicheren Fahrponys ausgebildet. Die Dritte im Bunde ist noch zu jung. Alle meine Ponys habe ich aufgrund gesundheitlicher Probleme ziemlich günstig bekommen und meine Mini-Stute ist im Prinzip ein Rettungspony, aber allen ist von außen nichts mehr anzusehen. Trotz MCOA, Patellafixation, Sommerekzem und Headshaking sind meine Ponys besser konditioniert und schlanker als viele Reitpferde. Ich muss halt bei jedem Pony die Dinge fordern, die es leisten kann und auch das macht das Training abwechslungsreich.

  • #15

    Team Shetty-Sport (Mittwoch, 10 Januar 2018 07:42)

    Ihr Lieben!
    Es ist so schön, all Eure wunderbaren Geschichten zu Euren Shettys zu lesen! Das macht Mut - weil Ihr beweist, dass es viele Menschen gibt, die ein Shetlandpony nicht einfach als Beisteller kaufen, sondern es zu beschäftigen wissen und sich Gedanken um die artgerechte Ponyhaltung machen.
    Klasse!

    Viele liebe Grüße
    Ruth vom Team Shetty-Sport

  • #16

    Birte Sueße (Mittwoch, 10 Januar 2018 16:46)

    Ich habe zwei von drei Shettys geschenkt bekommen, von Menschen, denen aufgezeigt wurde, dass sie den Pferdchen nichts Gutes tun, wenn sie sie mästen und interlektuell verkümmern lassen. Jetzt nach einer zünftigen Diät und dem Einfahren, leben sie wie unser dritter Ponymann artgerecht mit unsren Grosspferden tagsüber zusammen auf Weide und Paddock und nachts haben sie den dann für sich allein. Mit dem Weidegang haben wir relativ wenug Probleme, da sie ja mit mehreren Ponys sind und entsprechend von unseren sehr sattelfesten Kindern (noch) geritten werden können oder fleissig gefahren werden. Ich würde gerne mehr mit allen, Pferden und Ponies, machen, nicht nur fahren und reiten. Habe bis vor kurzem noch nicht gewusst, wofür ich meinen Gutschein für einen Buchladen nutzen soll, wird jetzt definitiv in euer Buch investiert.
    Ich finde es auch wichtig, das die Kleinen endlich mehr vernünftiges Equipment bekommen. Es werden immer Ponies besser bewegt, aber am Equipment wird unfassbar gespart, "Ist ja nur ein Shetty und ich geb doch nicht mehr Geld für das Sattelzeug etc aus, als das ganze Pony gekostet hat." , wenn ich diesen Satz höre, wird mir immer ganz blümerant. Vielen Dank für die Bemühungen www.equistore-allerhop.de liebe Hille, lieber Olli, danke für euer wunderbares Equipment, dass den Luxusfirmen für unsre Warmblüter in nichts nachstehen muss.
    Shettys sind einfach toll und auch wenn ich leidenschaftliche Dressurreiterin bin, mit 36 habe ich mein absolutes Traumpferd mit seinen 8Jahren als mein vermutlich letztes Grosspferd gewählt, aber meine Shettys sind mit ihren 17 und 16 noch lange nicht am Ende und auch sind es für mich noch nicht die letzten. Freue mich auf euer Buch
    Lg Birte Sueße

  • #17

    Sonja (Montag, 15 Januar 2018 20:12)

    Als Besitzerin zweier traumhaft noch ziemlich jungen Shettystuten muss ich sagen....
    JA! ... alles in diesem Beitrag ist die blanke Realität! Ich gehöre zu der Kategorie Shetty-Liebhaberin, die sich dessen bewusst ist und all das auf sich nimmt! Keine Sekunde bereue ich!
    Wahre Grösse kann man eben nicht in cm messen! ���

  • #18

    Sonja (Mittwoch, 17 Januar 2018 12:32)

    Ich kam wie die "Jungfrau zum Kind" vor vielen Jahren zu meinem Shetty. Ein Freund hatte ein Pärchen gekauft für seine steile Wiese und eines Morgens lag da ein Fohlen - er hatte keine Ahnung von Pferde/Pony-Haltung und hatte gar nicht gemerkt, dass sie trächtig war. Und er konnte sie nicht behalten. Also habe ich es riskiert und sie als sie alt genug war, zu meinem Wallach genommen. Er akzeptierte die kleine vom ersten Moment an als sein "Baby" und die beiden waren all die Jahre ein Herz und eine Selle und immer zusammen in einer grossen Boxe. Mit extra einem Brett draussen, damit sie jederzeit rausgucken konnte. Es war aber immer ein Abwägen, wann sie mit ihm raus durfte, um genau Rehe zu vermeiden, auf das sie anfällig war. Ich habe aber mit ihr gearbeitet und meine beiden Patenkinder haben sogar auf ihr reiten gelernt. Sie war so gut erzogen, dass sie auch mitkam auf Ausritte und dies ohne an der Leine zu sein. Sie genoss es, neben uns her zu trotten und bei Galoppstrecken wusste sie genau, dass wir am Ende auf sie warten wurden. Es war nicht leicht, als sie altermässig von uns ging, aber inzwischen sind die beiden wieder zusammen und geniessen es bestimmt auf der andere Seite der Regenbücke.

  • #19

    Mona (Mittwoch, 17 Januar 2018 12:56)

    Danke für diesen Artikel! Habe selbst einen jungen Shettywallach und habe oft das genau gleiche Problem, wie es im Artikel beschrieben ist. Leider wird mein Shetty oft auch einfach nicht ernst genommen, obwohl ich der Meinung bin, dass mein Shetty mehr Sportpferd ist, wie manches Sportpferd.
    Man kann da leider immer nur wieder erklären und erklären und erklären und hoffen, dass es den Leuten irgendwann klar wird, dass auch ein Pony ein Pferd ist, dass einige Ansprüche hat.

  • #20

    Conny (Mittwoch, 17 Januar 2018 22:20)

    Oh ja, genau so hatte meine shettygschichte angefangen, ein shetty als beisteller!!! Nun 30 jahre später habe ich sogar 3 davon��� durch mein erstes shetty, hardy, kam ich zum fahrsport. Er sollte doch auch stallplaketen bekommen und an kursen teilnehmen! So machte ich dann auch das fahrbrevet und startete jahrelang mit den „kleinen“, ein-, zwei- und dreispännig. Hardy lernte mich damals schnell, dass er nicht nur der „kleine“ sei, sondern ein pferd wie der „grössere“ (araber) auch. Der hufschmied hat auch immer mega freude wenn er die „kleinen“ beschlagen darf, hihi. Ich bin auf jeden fall froh kam ich zu den shettys, sie bereichern die herde und sind grosse krampfer, was die leisten ist genial, ich liebe sie!!!

  • #21

    Andrea (Donnerstag, 18 Januar 2018 09:07)

    Da schreib mir jemand aus der Seele. Du schreibst sehr anschaulich über das Thema Shetty und legst sehr deutlich die Eigenheiten der Kleinen dar.
    Wie kam ich zu den „Kleinen“. Bei uns auf dem Reiterhof standen drei Ponys mehr oder weniger ungenutzt auf einer Koppel. Mein erster Kontakt zu den „Kleinen“ war auf der Koppel, angelegte Ohren, gefletschte Zähne und auf zwei Beine stand der Hengst vor mir. Wir hatten eine kurze Diskussion darüber wer die „Hosen“ an hat. Irgendwann akzeptierte er mich. Das irgendwann war ein Weg über mehrere Wochen.
    Ich war damals (damals war vor 10 Jahren) länger krankgeschrieben, konnte nicht Reiten und hatte Zeit. Um mir die Zeit zu vertreiben fragte ich nach, darf ich mir den „Kleinen“, damals noch Hengst, zum Spazieren gehen ausleihen. Er hat mir mit seiner Art irgendwie imponiert und ja ich durfte. Der Kleine lernte die große weite Welt außerhalb unseres Reitgeländes kennen. Kleine Leckerlis gab es natürlich auch als Belohnung. Und die größte Belohnung für mich war, dass er nach nur 2 Wochen am Zaun stand und wartete. Ich wurde jedes Mal mit einem Wiehern begrüßt.
    Der Tag kam als Spaziergänge für den Bewegungsdrang des „Kleinen“ nicht mehr ausreichten. Also was blieb, Gedanken machen wie beschäftige ich den Zwerg. Longenarbeit und Joggen mit Pony an der Hand war der nächste Schritt. Ich lernte durch den Kleinen viel über deren Charakter und Eigenheiten kennen. Unter anderem musste ich mir immer mehr einfallen lassen damit keine Langeweile aufkam.
    Ich fand damals eine Mitstreiterin, die mich bei vielen Sachen unterstützte und Erfahrung mit Fahren hatte. Wir fingen an die beiden Stuten, beide eingefahren, vor einer Egge zu spannen.
    Was wir brauchten war ein Wagen. Durch Zufall bekamen wir einen Platten-/Arbeitswagen ungefedert und mit Handbremse. Viele schöne Ausfahrten wurden mit diesem Wagen gemacht. Auch mein „Kleiner“ lernte vor diesem Wagen das einmal eins. Er war ein Naturtalent, oder einfach nur dankbar, dass jemand mit ihm sinnvoll arbeitete. Ich weiß die Frage bis heute nicht zu beantworten.
    Und dann kam das Beste, er wurde mein.
    Auch wenn er ein Naturtalent beim Einfahren war, viele Dinge brauchten trotzdem Geduld und Zeit. Ablegen der Angst vor großen Autos, Stillstehen an Kreuzungen und vieles mehr. Ausfahrten wurden dadurch auch nur in Begleitung eines zweibeinigen Helfers gestartet.
    Bevor der „Kleine“ zum Wallach wurde, zeugte er noch einen Sohn. Diesem hat er das einmal eins des Fahrens, zweispännig, beigebracht. Auch einem weiteren, bei uns auf dem Hof aufgewachsenen Pony brachte er das Fahren bei. Egal wer neben ihn angespannt wird, er meistert das souverän.
    Der „Kleine“ ist nicht der schnellste vorm Wagen, aber ein guter Lehrmeister und sicherer „Fahrschein“ für Fahranfänger geworden. Eine kleine Fellkugel die am liebsten arbeitet wenn genügend Belohnung, in Form von Leckerlis, vorhanden ist. Im Laufe der Jahre hat der „Kleine“ gelernt ein- und zweispännig gefahren zu werden, bis hin zum Tandem fahren, Zirkuslektionen, Freiarbeit, langer Zügel, Longenarbeit, Roundpen, Kinder tragen und sogar Holzrücken. Wir können vieles nicht perfekt, wären wir perfekt würden wir bei Olympia antreten aber das wollen wir nicht. Was wir wollen ist unseren Spaß haben ohne dem Pony dabei zu schaden.
    Wenn ich in den Jahren was gelernt habe ist es Geduld, Geduld und nochmals Geduld, das wichtigste überhaupt, dann viel Abwechslung und immer wieder auch, dass das Pony einfach nur Pony sein darf. Dazu gehört auch aufhören wenn etwas super funktioniert, wenn das Pony einen schlechten Tag hat (geht uns ja auch ab und an so) es in Ruhe lassen oder etwas machen woran es Spaß hat.
    Ein Pony fordert einen jeden Tag aufs Neue, es gibt viele Höhen und Tiefen, egal ob in der Ausbildung oder gesundheitlich. Ein Pony kostet im Laufe der Jahre auch viel Geld. Die Tierarzt kosten sind nicht preiswerter als bei einem Großpferd. Futter technisch können die „Kleinen“ teuer werden, auch wenn sie nur kleinere Mengen verputzen. Dazu zählen Spezialfutter, Mineralien pp.
    Und was viele nicht wissen die „Kleinen“ können sehr alt werden. Das älteste Pony in Berlin wurde 50 Jahre alt. Man trägt die Verantwortung für die „Kleinen“ wenigstens zu einem Drittel bis zu der Hälfte seines eigenen Lebens.
    Übrigens der „Kleine“ heißt Krümel, ist jetzt 15 Jahre und wird hoffentlich uralt.



  • #22

    Jasmin Mohr (Samstag, 20 Januar 2018 10:13)

    Erstmal ganz grosses lob, der artikel ist wunderbar verfasst. Vielen leuten ist die aufwändige haltung eines shettys immer noch nicht klar. Oftmals werde ich gefragt warum ich soviel arbeit in mein shetty setze? Mein shetty ist halt eine persönlichkeit die genauso beschäftigt und behandelt werden will wie jedes andere pony oder pferd auch ist dann meine antwort.
    Ich habe unseren krümmel als familienpony gekauft. Ich darf aus gesundheitlichen gründen nicht mehr reiten, aber so ganz ohne die pferdige beschäftigung möchte ich halt nicht sein.
    Meine tochter ( 3 ) und unser krümmel ( 3 ) wachsen somit zusammen auf.
    Ich mache viel bodenarbeit, zirzensik aber auch viele spatziergänge mit ihm. Mit 4 jahren möchte ich auch anfangen krümmel anzuspannen. Alles mit viel ruhe er ist ja auch noch nicht voll entwickelt.
    Oftmals wurde ich schon verlacht das ich " nur so einen rasenmäher " in meinem besitz habe. Auch werde ich ausgelacht das ich mir gedanken darüber mache wie ich krümmel sinnvoll beschäftigen kann.
    Er hat einen grossen gymnastikball im paddock weil er gerne damit spielt. Genauso gerne ist er mit dem selbstgebauten heutoy beschäftigt. Durch den flattervorhang ( selbst gebaut mit bällen aus dem bällebad ) geht er mit begeisterung.
    Ich bin gerade dabei eine wippe zu bauen und danach möchte ich auch eine brücke bauen.
    Zum knabbern liegen birkenstämme im paddock und ein salzleckstein steht zur verfügung.
    Bin immer auf der suche nach neuen ideen damit es nicht langweilig wird.
    Übers das auslachen stehe ich drüber, denn krümmel macht das wieder wett.

  • #23

    Nikola Hesse (Freitag, 26 Januar 2018 10:28)

    Ich habe mit einer Stute 1m für meine Kinder angefangen. Jetzt sind es 3 Minis, 2 Classics, Mix und Isländer. Die Minis werden bei mir geritten, springen, Geländeritte , Sulky gefahren. Longieren, Voltigieren, fahren vom Boden aus... geht alles. Ich habe eine Gruppe von Müttern mit kleinen Kinder, mit denen und den Ponys gehen wir spazieren. Ich liebe diese kleinen Pferde.